Autorenportrait
Kinder-und Jugendbuch- Autor Wartan Bekeredjian
 


Wartan wurde 1976 in Korbach geboren.
Er studierte in Heidelberg Medizin und ist seit 2004
als Arzt tätig. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.
Geschichten schreibt er seit seiner frühen Jugend.
Bugo das einhöckrige Kamel ist sein erstes Kinderbuch, welches im Pamela Helmer Verlag erschienen ist.
Seine Art für Kinder zu schreiben fasziniert und fesselt mich  immer wieder aufs Neue. Umso schöner war es für mich, ihn mit seinen Geschichten "Wie das Feuer Freunde fand" und "Trudis letztes Ei" für die Wunderkiste 2, eine Hörbuchproduktion des Knabe Verlag Weimar, begeistern zu können.  Auch bei der kommende Wunderkiste Nr. 3 können sich die Fans von Wartan freuen. Sie erscheint noch in diesem Jahr und Wartan ist auch auf diesem Hörbuch mit einer tollen Geschichte vertreten.
Wartan ist ein ganz besonderer Mensch und ich bin froh und stolz einen so talentierten Kinderbuchautor zu meinen Freunden zählen zu dürfen. Und weil das so ist, habe ich ihn mit meinen Interviewfragen bombardiert, die er mir gerne beantwortet hat.

Interview

Renate: Wann hast du Geburtstag?

Wartan: Ich wurde geboren  am 22.12.1976 in der kleinen nordhessischen Stadt Korbach.

Renate: Wo wohnst du?

Wartan: Meine Wahlheimat ist derzeit Karlsruhe.

Renate: Wo würdest du wohnen, wenn du es dir aussuchen könntest?

Wartan: Ich hätte nichts dagegen, in Karlsruhe zu bleiben. Aber wenn ich mir mein Land aussuchen könnte, wäre es Island, vielleicht ein paar Grad wärmer, weil ich die Sonnenwärme so sehr mag. Island strahlt soviel Ruhe und Gelassenheit aus, ein wunderbares Land.

Renate: Was ist deine liebste Tageszeit und warum?

Wartan: Es ist auf jeden Fall nicht 6 Uhr 40, wenn mein Wecker klingelt. Nein, meine liebste Tageszeit ist der späte Nachmittag, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und ich mit meiner Kleinen noch auf den Spielplatz gehen kann.

Renate: Was isst oder kochst du gerne?

Wartan: Ich esse sehr gerne orientalische Gerichte. Leider bin ich nicht der größte Koch, aber mit Teig kann ich ziemlich gut umgehen.

Renate: Was machst du, wenn du gerade nicht schreibst?

Wartan: Ich lese unheimlich gerne, verbringe die Zeit natürlich mit meiner Familie und erfreue mich an den Kleinigkeiten im Alltag.


Renate: In welcher Zeit/Epoche würdest du gerne einmal ein paar Tage verbringen?

Wartan: Mich würde die Zukunft der Menschen sehr interessieren. Die Entwicklung der Menschheit war in den vergangenen Jahrzehnten so rasant. Ich fände es spannend, zu wissen, wie die Welt in hundert Jahren aussieht,

Renate: Wenn du dir eine Identität aussuchen könntest, wer oder was wärst du am liebsten?

 Wartan: Ich selbst. Gott hat mir mein Leben geschenkt, warum sollte ich es gegen ein anderes eintauschen? So wie ich bin, bin ich gut.

Renate: Wie sollte dein idealer Tag verlaufen?

Wartan: Das weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist der ideale Tag nach einigen Tagen auch nicht mehr ideal. Eigentlich habe ich keinen Grund, mich zu beklagen.

Renate: Worüber kannst du lachen?

Wartan: Über mich, meine Kleine und viele andere Dinge im Leben und auf dieser Welt.

Renate: Hast du ein Lieblingswort?

Wartan: Bugo

Renate: Hast du Vorbilder?

Wartan: Mein größtes Vorbild ist John Christopher. Aber ich bewundere auch Walter Moers, weil er eine unerschöpfliche Phantasie besitzt.

Renate: Welchen Prominenten magst du gern und welchen kannst du gar nicht leiden?

Wartan: Die Prominentenwelt ist mir eigentlich ziemlich egal. Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.

Renate: Gibt es Personen, die dich zur Weißglut treiben? Wenn ja, welche?

Wartan: Ja, gibt es, aber darüber schweige ich besser.

Renate: Wenn deine Protagonisten die Chance hätten, was über dich zu sagen,

was glaubst würden sie erzählen, oder anders ausgedrückt, wie würden sie dich beschreiben?

Wartan: Dass er aber auch immer recht behalten muss!

Renate: Mit welcher (lebenden oder toten) Berühmtheit würdest du gerne (mindestens!) mal einen Tag verbringen?

Wartan: Jewel

Renate: Wenn du als Tier reinkarnieren könntest, welches wäre deine Wahl?

Wartan: Ich wäre ein Vogel, vielleicht ein Adler.

Renate: Welche Eigenschaften magst du an dir selbst?

Wartan: Ich bin sehr humorvoll.

Renate: Welche hättest du gerne?

Wartan: Gelassenheit.

Renate: Welche möchtest du loswerden?

Wartan: Keine.

Renate: Welches Buch hat dich als Kind am meisten beeindruckt?

Wartan: Die dreibeinigen Monster und Der Fürst von morgen

Renate: Welchen Schriftsteller bewunderst du und warum?

Wartan: Da muss ich mich wiederholen, es sind Walter Moers und John Christopher. Letzterer heißt mit bürgerlichem Namen Samuel Youd. Ihm habe ich auch mein erstes Buch „Bugo, das einhöckrige Kamel“ gewidmet. John Christopher hat mich mit seinen Jugendromanen sehr geprägt. Außerdem hatte ich vor Jahren die Gelegenheit, ihn persönlich kennen zulernen. Ein toller Mensch!

Renate: Wen findest du furchtbar?

Wartan: Als Jugendlicher habe ich Wolfgang Hohlbein ganz gerne gelesen. Heute finde ich die Geschichten nicht mehr gut.

Renate: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Wartan: Schon als Jugendlicher habe ich mit einem Freund fast täglich Geschichten erfunden. Wir haben uns diese gegenseitig zum Lesen gegeben und jeder hat für den anderen über die Geschichte eine schriftliche Analyse verfasst. Das waren echt tolle Zeiten.

Renate: Woher nimmst Du die Ideen für Deine Geschichten?

Wartan: Der Alltag ist so ergiebig. Man muss nur seine Augen und Ohren offen halten und die Ideen fliegen einem fast täglich zu. Nur wenn ich sehr müde bin, kann ich nicht kreativ sein.

Renate: Wie recherchierst Du für deine Geschichten?

Wartan: Wichtig ist heute natürlich das Internet. Aber wenn es möglich ist, versuche ich die Dinge zu erfühlen, zu riechen und mit eigenen Augen zu sehen. Recherche ist sehr spannend, weil man dadurch viel lernt.

Renate: Wie lange brauchst Du, bis Du eine Geschichte für fertig hältst?

Wartan: Eine gute Frage. Du weißt ja, dass ein Buch bereits veröffentlicht ist. Wenn ich heute vor Kindern daraus vorlese, fallen mir immer wieder Dinge auf, die ich nun anders machen würde. Einen endgültigen Schlussstrich unter eine Geschichte zu ziehen, ist sehr schwer.

Renate: Gibt es ein Buch, das dich nachhaltig beeinflusst/beeindruckt hat?

Wartan: Ja, es ist „Die dreibeinigen Monster“ von John Christoper. Es zeigt eigentlich ein negatives Menschenbild als Resümee, aber ich befürchte, dass mein Vorbild leider recht hat.

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit für mich genommen hast. Es hat mir viel Spaß gemacht mit dir zu plaudern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Max ist wie gelähmt, als die Diagnose aus Doktor Schirmers Mund zu ihm dringt: Max ist HIV-positiv! Wie soll er das Unbegreifliche begreifen? Aids, das passiert doch nur anderen, aber ausgerechnet ihn soll es erwischt haben? Und Doro! Hat er etwa seine Freundin angesteckt, ohne es zu wollen? Als Max sich seinem besten Freund Leon anvertraut, wendet sich dieser von ihm ab. Max ist verzweifelt. Doch allmählich bekommt er wieder Boden unter die Füße. Schritt für Schritt tastet Max sich voran und findet schließlich seinen Weg hinein ins Leben.

  • Broschiert: 94 Seiten
  • Verlag: Edition Zweihorn; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935265557
  • ISBN-13: 978-3935265553
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre

 

     
Leseprobe  

Mit seinen zauberhaften Geschichten erobert Wartan die Herzen der Kinder im Sturm

©
Dennis Schmidt




Wer mehr über Wartan erfahren möchte der sollte sich unbedingt
 auf seinem Blog umsehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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